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Auf unserem Blog finden Sie alles über Anhängerkupplungen, Anhänger, Fahrradträger, Daxhboxen und Dachträgern aus unserem Sortiment.

Fahrradträger für die Anhängerkupplung – sicher reisen mit dem Rad

Fahrradträger für die Anhängerkupplung – sicher reisen mit dem Rad

Aktualisiert am: 26. Januar 2026

Der Radsport boomt, und immer mehr Menschen möchten ihre Fahrräder auch im Urlaub oder bei Wochenendausflügen dabei haben. Ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist dabei die komfortabelste und sicherste Lösung, um Bikes zu transportieren. Im Vergleich zum Dachtransport bietet die Montage am Heck zahlreiche Vorteile in Sachen Aerodynamik, Kraftstoffverbrauch und Ergonomie. In diesem Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie beim Kauf und der Montage eines Heckträgers unbedingt achten sollten.


Warum die Anhängerkupplung ideal für Fahrradträger ist

Die Nachrüstung einer Anhängerkupplung erfolgt heute immer häufiger ausschließlich für den Zweck, einen Fahrradträger zu montieren. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Leichte Beladung: Schwere Räder müssen nicht mehr mühsam auf das Dach gehoben werden. Die Montage erfolgt auf bequemer Hüfthöhe.
  • Spritersparnis: Im Windschatten des Autos ist der Luftwiderstand deutlich geringer als auf dem Dach, was den Kraftstoffverbrauch (oder den Akkuverbrauch bei E-Autos) senkt.
  • Fahrstabilität: Der tiefe Schwerpunkt sorgt für ein ruhigeres Fahrverhalten und weniger Seitenwindanfälligkeit.

Entdecken Sie unsere passenden Anhängerkupplungen für fast jedes Fahrzeugmodell.

Unterschiede zwischen Trägersystemen

Nicht jeder Träger ist für jedes Vorhaben geeignet. Es gibt wesentliche Unterschiede in der Bauweise:

Die meisten modernen Systeme sind abklappbar. Dies ist ein entscheidendes Komfortmerkmal, da Sie so trotz montierter Fahrräder problemlos den Kofferraum öffnen können. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Anzahl der Schienen – gängig sind Träger für zwei bis vier Fahrräder. Achten Sie beim Kauf auch auf das Eigengewicht des Trägers, da dieses von der maximalen Stützlast Ihrer Anhängerkupplung abgezogen werden muss.

Was beim Transport von E-Bikes zu beachten ist

Ein E-Bike Träger muss deutlich robuster sein als ein herkömmlicher Fahrradträger. Da Elektrofahrräder inklusive Akku oft zwischen 25 und 30 kg wiegen, stößt die Tragkraft einfacher Modelle schnell an ihre Grenzen.

Wichtige Tipps für E-Bikes:

  • Prüfen Sie die maximale Zuladung des Trägers pro Schiene.
  • Entfernen Sie vor der Fahrt die Akkus und Displays, um das Gewicht zu reduzieren und die Komponenten vor Witterung zu schützen.
  • Nutzen Sie Auffahrschienen, um die schweren Räder ohne Kraftaufwand auf den Träger zu schieben.

Passende Lösungen finden Sie in unserer Kategorie Heckträger-Systeme.

Sicherheitstipps & gesetzliche Vorschriften

Die Sicherheit steht beim Transport an oberster Stelle. Rechtlich gibt es in Deutschland und der EU klare Vorgaben:

  • Drittes Kennzeichen: Da der Träger das hintere Kennzeichen verdeckt, muss ein offizielles Folgekennzeichen am Träger montiert sein. Eine TÜV-Abnahme dafür ist nicht nötig.
  • Beleuchtung: Der Träger muss über funktionierende Rückleuchten verfügen. Hierfür ist ein 13-poliger Elektrosatz zwingend erforderlich, da dieser auch das Rückfahrlicht unterstützt.
  • Ladungssicherung: Nutzen Sie immer die integrierten Haltearme und zusätzlich Spanngurte. Decken Sie die Räder nicht mit Planen ab, da dies den Winddruck massiv erhöht.

Mehr zur Installation der Elektronik erfahren Sie unter Elektrosätze.

Die besten Fahrradträger 2025 im Vergleich

In aktuellen Tests schneiden Modelle besonders gut ab, die eine einfache Einhand-Montage und eine hohe Diebstahlsicherung bieten. Ein Testsieger zeichnet sich meist durch eine Kombination aus geringem Eigengewicht und hoher Zuladung aus.

Besuchen Sie unsere Übersicht für Fahrradträger, um das passende Modell für Ihre nächste Reise zu finden. Achten Sie besonders auf die Kompatibilität mit Ihrer Anhängerkupplung – vor allem bei Alumiunium-Kugelköpfen ist Vorsicht geboten, da nicht jeder Träger dafür zugelassen ist.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wie schnell darf ich mit einem Fahrradträger fahren?
Es gibt in Deutschland keine gesetzliche Höchstgeschwindigkeit, jedoch empfehlen die meisten Hersteller (wie Thule oder Westfalia) eine Richtgeschwindigkeit von maximal 130 km/h.

Was ist die Stützlast und warum ist sie wichtig?
Die Stützlast ist das maximale Gewicht, das von oben auf den Kugelkopf wirken darf. Sie finden den Wert in Ihrem Fahrzeugschein. Träger + Fahrräder dürfen diesen Wert niemals überschreiten.

Muss ich den Fahrradträger beim TÜV eintragen lassen?
Nein. Fahrradträger für die Anhängerkupplung benötigen lediglich eine europäische Betriebserlaubnis (BE), die Sie beim Kauf erhalten.

Fazit

Ein Fahrradträger für die Anhängerkupplung ist die ultimative Lösung für aktive Urlauber. Er vereint Sicherheit mit höchstem Komfort. Achten Sie beim Kauf vor allem auf die E-Bike-Tauglichkeit und die korrekte Anbindung über einen 13-poligen Elektrosatz. So steht einer entspannten und sicheren Reise nichts mehr im Weg.

Haben Sie Fragen zur Montage oder Kompatibilität? Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung.


Autorin: Vladana Milfaitová

Vladana Milfaitová ist Expertin für mobile Transportsysteme und Fahrzeugnachrüstungen. Mit ihrer langjährigen Erfahrung hilft sie Kunden dabei, die sichersten Fahrradträger-Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Ihr Fokus liegt auf der Einhaltung gesetzlicher Normen und der Vermittlung von Praxis-Tipps für den sicheren Transport von Sportgeräten.


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